Liste von Objekten und Orten in der Nähe
  • Kulturerbe
    Myszków
    Im Sanktuarium in Mrzygłód (einst eine Stadt und zur Zeit ein Bezirk von Myszków) wird das Wunderbild der Jungfrau Maria vom Rosenkranz verehrt. Das Bild wurde hier in der Mitte des 17. Jahrhunderts von Dominikanern aus Krakau gebracht. Sie stellen es in der neuen, in den Jahren 1644-53 gebauten Pfarrkirche. Die Kirche wurde im Renaissance -und Barockstil errichtet. In dem im Barockstill eingerichteten Inneren des Sanktuariums gibt es schöne, reich verzierte Altäre.
  • Kulturerbe
    Poręba
    Der Förderturm in Poręba (Poremba), also „gichta“, der früher zum Transport der Hochofenladung für Umschmelzung der Erze diente, wurde vom Quader-Kalkstein im Jahre 1798 gebaut. Bis heute hat die Aufschrift mit dem Datum des Baues überdauert, die aus dem Gusseisen in der ersten Gießerei abgegossen wurde. Auch hat das Fragment der Mauern des Hochofens überdauert. Das Objekt befindet sich an der Fabryczna-Strasse. Es wurde in die Denkmalliste im Jahre 1975 eingetragen.
  • Kulturerbe
    Zawiercie
    Die St. Peter und Paul Basilika Minor in Zawiercie (Warthenau) ist ein gemauerter, neogotischer, in den Jahren 1896-1903 errichteter Tempel. 1904 wurde vor die Kirche die Unbefleckte Empfängnis Mutter Gottes Figur gestellt. 1992 wurde die Kirche vom Bischof Stanisław Nowak zur Stiftskirche erhoben. Seit 2009 besitzt die Kirche die Würde einer Basilika Minor. Auf dem Platz vor dem Gebäude wurde noch in den 90er Jahren des 20.Jahrhunderts das Denkmal vom Johannes Paul dem II. enthüllt.
  • Kulturerbe
    Zawiercie
    Ein interessantes ,altes Gebäudekomplex ist in Zawiercie (Warthenau) das Arbeiterviertel der Aktionsgesellschaft Zawiercie. Das Viertel wurde in der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert an der (heute nicht mehr existierenden) , noch 1833 errichteten Baumwolle Spinnerei, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von Berliner Juden Adolf und Bernard Ginsberg gekauft wurde, gebaut. Es war die erste geplante und völlig organisierte, auch öffentliche Einrichtungen besitzende, Wohnsiedlung mit Mehrfamilienbebauung.
  • Kulturerbe
    Zawiercie
    Der Bahnhof in Zawiercie (Warthenau) ist das älteste mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in dieser Stadt verbundene Gebäude. Errichtet wurde es an der Warschau-Wiener Eisenbahn. Das erste hölzerne Bahnhofsgebäude wurde hier 1872 erbaut. Der gemauerte Bau entstand etwa zwanzig Jahre später, 1890, er war jedoch wesentlich kleiner als der heutige. Der letztere wurde in den Jahren 1910 -13 errichtet und er sollte 300 Jahre der Herrschaft der Romanow Dynastie in Russland würdigen.
  • Kulturerbe
    Zawiercie
    Das Szymański Palsat genannte Gebäude ist eine in der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert errichtete, prachtvolle Villa vom Direktor der Aktiengesellschaft Zawiercie (Warthenau) (TAZ). Der Bau bildete einen integralen Teil des der Gesellschaft angehörenden Arbeiterviertels. Die Villa wurde von dem Warschauer Architekten Hugo Kuder entworfen. Anfang der 90er Jahre des 20.Jahrhunderts wurde das Schlösschen in das Register der Baudenkmäler eingetragen. Stanislaw Szymański, der Generaldirektor von TAZ, war auch ein Sozialaktivist und Menschenfreund.
  • Kulturerbe
    Włodowice
    Włodowice (Walditz) ist ein Dorf, und zugleich eine Gemeinde im Landkreis Zawiercie (Warthenau). Hier befindet sich eine Schlossruine aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Das Gebäude wurde von einer interessanten Persönlichkeit, dem für zahlreiche Skandale bekannten Krakauer Kastellan Stanisław Warszycki, errichtet. In der Residenz war u.a. Johannes III. Sobieski zu Gast. In den nacheinander folgenden Jahrhunderten wurde sie mehrmals umgebaut. Die Brände im 20. Jahrhundert und Vernachlässigungen In der Zeit der Volksrepublik Polen trugen zu erheblichen Zerstörungen bei.
  • Kulturerbe
    Włodowice
    Das in der Krakau Tschenstochauer Jura, im Landkreis Zawiercie (Warthenau) liegende Włodowice ist eine alte, schon 1220 urkundlich erwähnte, Ortschaft. Fast fünf Jahrhunderte lang hatte sie Stadtrechte, die sie 1386 erhalten und infolge der russischen Repressionen nach dem Januar Aufstand verloren hat. Neben des ruinierten, aus dem 17. Jahrhundert stammenden Schloss, lohnt es sich die am Anfang des 18.Jahrhunderts errichtete St. Bartholomäus Kirche anzusehen.
  • Kulturerbe
    Włodowice
    Im Jahre 1914, am Anfang des blutigen Ersten Weltkrieges, wurde das Gebiet der Krakau Tschenstochauer Jura zum Schauplatz besonders erbitterter Auseinandersetzungen der alliierten deutschen und österreichisch-ungarischen Armeen gegen die russische Armee. Nur im November 1914 sind hier etwa 70 Tausend deutsche und österreichische Soldaten gefallen. Die Gefallenen wurden auf Sonderkriegsfriedhöfen beigesetzt – einen von ihnen finden wir in Włodowice bei Zawiercie. (Warthenau)